Für wen lohnt sich Riester Rente und wieviel bekomme ich?

Lohnt sich Riester Rente für Beamte und kann ich es von der Steuer absetzen?

Die Banksparpläne gelten als eine der beliebtesten Formen der Sparpläne. Sie sind sehr übersichtlich und sicher und versprechen oft sehr ertragreiche Renditechancen. Ein Punkt, der sie durchaus mit den Altersvorsorgungen der privaten Anbieter mithalten lässt. Denn Riester Rente lohnt sich nicht für jeden!

Schließt man einen Banksparplan ab, hat man die Möglichkeit diesen staatlich fördern zu lassen. Oder man wählt die Option, die Beiträge steuerlich abzusetzen.

Die zu erbringenden Raten fließen in voller Höhe in den Vertrag und sind in der Ansparphase keinen Kursrisiken ausgesetzt. Ältere, Wohn-Riester oder sicherheitsbewusste Sparer finden hier eine optimale Vorsorgemöglichkeit.

Vor und Nachteile von Wohn-Riester-Darlehen – Kann ich in Wohn Riester umwandeln?

Mit den höchsten Renditechancen führen die Fondssparpläne die Riester-Produkte an. Gerade junge Sparfüchse profitieren hier am meisten. Denn je größer die Vertragslaufzeit ist, desto mehr Renditechancen kann man sich sichern. Doch nicht nur das!

Ein weiterer Vorteil ist die Kapitalgarantie, die auf alle Zulagen und Beiträge gewährt wird. Zu dem kommt die staatliche Förderung, die immer mehr Leute motiviert, zu dieser Art der Altersvorsorge zu greifen.

In den meisten Fällen gilt der Fondssparplan auch als günstigere Variante zum Riester-Rentenvertrag. Allerdings sollte man einen solchen Sparplan nie als einzige Vorsorgelösung haben, denn dieser allein, wird die späteren Bedürfnisse nicht decken können. Des Weiteren gibt es hierbei auch keine garantierte Verzinsung.

Ein wesentlicher Pluspunkt wiederum ist, dass der Riester-Fondssparplan nicht nur Hartz IV- sondern auch pfändungssicher ist.

Seit wann gibt es die Riester Rente

Wir haben uns gefragt: Wird riesterrente auf gesetzliche rente angerechnet? Sie ist staatlich gefördert. Dennoch erhält jeder Riestersparer der fondsgebundenen Rentenversicherung nur die gesetzliche Kapitalgarantie. Anders als bei der Riester-Rentenversicherung kann man hier nicht auf eine Mindestverzinsung von 2,25 % setzen.

Gerade junge Sparer oder die, die Interesse an einer Risikosparmöglichkeit haben, bekommen hier was sie suchen: eine langfristige Fondsanlage mit hohen Renditechancen. Durch die hohen Abschluss- und Verwaltungskosten, die auf jeden zukommen, der sich für diese Art der Altersvorsorge entscheidet, macht sie für viele allerdings eher unattraktiv.

Welche riester rente ist die beste und wieviel muss ich einzahlen?

Plant man für die Zukunft den Bau oder Kauf eines Eigenheims, so wird man oft mit Angeboten überhäuft.

Doch welches ist das Richtige?

Um die private Altersvorsorge noch attraktiver zu gestalten und die Bürger zum Abschluss zu motivieren, wurde die Wohn Riester-Rente ins Leben gerufen.

Durch die hohe staatliche Förderung, ist das „Wohnriestern“ zu einer sehr interessanten Sparmethode geworden, die gerne von jungen Familien angenommen wird.

Wie werden die Bezüge aus einem Riester-Vertrag versteuert?

Leistungen aus einer Riesterrente werden nachträglich besteuert. Das heißt, während der Auszahlungsphase im Alter erfolgt die Besteuerung der Riesterrente dann in voller Höhe. Die Rentenzahlungen werden dem steuerpflichtigen Einkommen, in der Sparte sonstige Einkünfte, zugeordnet.

Die Sozialversicherungsbeiträge werden als einziges nicht aus den Leistungen der Riester-Rente erhoben.

  • Wir haben viele Fragen bekommen bspw wie wird die riester rente versteuert?
  • Wie viele Riester Verträge darf ich haben?
  • Und wie hoch ist die Auszahlung bei der Riester Rente?

Während der Ansparphase bleibt das angesparte Vermögen aufgrund der staatlichen Subventionierung steuerfrei.
Allerdings erfolgt die Besteuerung der Riester-Rente dann lediglich verschoben und zwar auf den Zeitpunkt der monatlichen Kapitalauszahlung als zusätzliche Altersvorsorge.

Spätestens dann werden auch alle staatlichen Zulagen der Besteuerung unterworfen. Es wird nicht unterschieden zwischen Spar- und Ertragsanteilen.

Lohnt sich Riester Rente für Singles und wie kann ich den Vertrag kündigen?

Im Gegensatz zu der gesetzlichen Rente, wird die Riester-Rente nicht mit dem persönlichen Ertragsanteil von 50%, sondern zu 100 % versteuert. Ebenso wie eine teilkapitalisierte Auszahlung, die zu Rentenbeginn erfolgt, ist wie eine laufende Riesterrente voll zu versteuern.

Ob in der Rentenphase tatsächlich Steuerzahlungen gezahlt werden müssen, liegt im Endeffekt an dem gesamten zu versteuernden Einkommen und von der Höhe der zukünftigen Freibeträge.

Gemäß der heutigen Situation würde bei vielen Rentnern trotz der zusätzlichen privaten Rentenleistungen keine Steuerbelastung entstehen.

Da letztlich sogar der geldwerte Vorteil der Förderung mit Steuern belastet wird, kommen immer mehr Bedenken am Verfassungsrecht auf.

Eine endgültige Regelung über die Besteuerung der Riesterrente bleibt abzuwarten.…

Richtig investieren – aber wie?

Jeder Kunde möchte mit seinem Geld natürlich eine möglichst hohe Rendite erzielen. Von Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen erhalten Anleger jedoch meistens subjektive Anlagevorschläge.

Verbraucher sind also verunsichert und wissen nicht, wie sie richtig investieren sollen.

Was ist nun die richtige Anlagestrategie und welche Anlageformen sind in welcher wirtschaftlichen Situation von Vorteil?

Anleger stehen vor vielen Fragen und werden mit diesen Fragen häufig alleine gelassen. Leider wollen die Anlageberater oft nur Provisionen kassieren und raten daher immer wieder zu den gleichen Anlageformen.

Wer jedoch richtig investieren will, sollte sich nicht auf die Empfehlungen der Berater verlassen. Dennoch können Interessenten mit einigen Tricks richtig investieren und mehr aus ihrem Kapital machen. Nachfolgend erfolgt eine Erläuterung der besten Vorgehensweisen.

Richtig investieren – So machen Anleger mehr aus ihrem Kapital

Grundsätzlich sollten sich Anleger von dem Gedanken lösen, dass sie nur in eine Anlageform investieren. Viele Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen erklären ihren Kunden, dass Aktien und Investmentfonds langfristig die höchste Rendite erzielen. Diese Aussage ist alleinstehend richtig.

Dennoch ist es fatal, wenn Kunden ihr gesamtes Kapital ausschließlich in Aktien und Investmentfonds investieren. Ebenso falsch ist es jedoch, das Geld ausschließlich konservativ und sicher anlegen zu wollen.

Mit beiden Anlagestrategien lässt sich nachhaltig keine gute Rendite erzielen. Viele Anleger möchten außerdem nicht in Aktien investieren, weil sie schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Auch Gold oder andere Edelmetalle schließen die meisten Kunden vor einer Anlageentscheidung kategorisch aus.

Interessenten, die richtig investieren möchten, sollten ihre bisherigen Erfahrungen dabei vorerst vergessen. Die richtige Investition wird durch eine Mischung verschiedener Anlageformen erreicht. Verbraucher sollten ihr Kapital also immer gut aufteilen.

Die richtige Investition besteht aus mehreren Komponenten. Wenn ein Kunde zum Beispiel über 20.000,00 EUR verfügt, sollte er ca. 5.000,00 EUR möglichst konservativ und liquide anlegen. Dieses Geld dient als Reserve, welche immer verfügbar ist. Weitere 5.000,00 EUR sollten in Aktien und Investmentfonds investiert werden.

Diese 5.000,00 EUR sind eine langfristige Investition, die über viele Jahre eine möglichst hohe Rendite erzielt. Die anderen 10.000,00 EUR können in Immobilien und Edelmetalle angelegt werden. Auf den ersten Blick ergibt diese Vorgehensweise wenig Sinn. Wer sich jedoch mit der Funktionsweise der Finanzmärkte näher beschäftigt, wird feststellen, dass auf diese Weise langfristig die höchste Rendite erzielt werden kann.

Wenn die Kurse am Aktienmarkt fallen, sind die Renditen für konservative Anlagen in der Regel hoch. Hohe Aktienkurse haben außerdem in der Regel Auswirkungen auf die Preise von Edelmetallen. Statistisch gesehen profitieren Anleger bei dieser Vorgehensweise in jeder wirtschaftlichen Lage und erzielen im Durchschnitt eine sehr gute Rendite.

Außerdem sollten Interessenten auch in den einzelnen Anlageformen richtig investieren.

Investmentfonds – ist das spanisch?

Das beste Beispiel dafür ist die Investition in Investmentfonds. Ein Investmentfonds streut das Risiko der Anleger, da er in viele verschiedene Werte investiert. Dennoch kann auch der Kurs eines Investmentfonds natürlich fallen.

Wer sich hier doppelt absichern will, sollte den Fonds monatlich besparen. Auf diese Weise profitieren Sparer vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt. Mit jeder Rate reduzieren sich die durchschnittlichen Kaufkosten, wenn der Kurs fällt. Somit kann langfristig eine gute Rendite erzielt und ein möglicher Verlust minimiert werden.

Investmentfonds sind daher für die einmalige Anlage wenig geeignet.

Ein weiteres Beispiel lässt sich bei den konservativen Anlageformen anführen. Kunden sollten in niedrigen Zinsphasen ihr Geld nur kurzfristig anlagen. Sind die Zinsen sehr hoch, sollten lange Anlagezeiträume gewählt werden.

Kunden müssen außerdem am Aktienmarkt immer antizyklisch investieren. Leider tendieren die meisten Aktionäre dazu, Geld zu investieren, wenn die Aktien schon einige Zeit gestiegen sind.

Eine Anlage in Aktien lohnt sich jedoch vor allem dann, wenn der Aktienmarkt „am Boden“ ist.

Kunden, die sich an diese Empfehlungen halten, werden nachhaltig gute Erträge erzielen. Es gibt außerdem immer wieder neue und aktuelle Anlageempfehlungen. Die besten Empfehlungen erhalten Interessenten von unabhängigen Finanzdienstleistern.…

Wie kann ich mein Geld am sichersten anlegen?

Der einzige Geldanlage Leitfaden den du je brauchen wirst

Bei oberflächlicher Betrachtung scheinen Sicherheit und Freiheit in sich widersprüchliche Begriffe zu sein. Tatsächlich gibt es absolute Sicherheit ohne die Aufgabe von Freiheit nicht. Umgekehrt verhält es sich ebenso.

Dieser Grundsatz gilt auch, wenn es um die Anlage von Geld geht.

Wir möchten die Freiheit, unser Geld möglichst gewinnbringend anzulegen, wollen aber gleichzeitig Sicherheit für unser Geld.

Also gilt es, eine vernünftige Abwägung beider Güter zu finden.

Sicherheit kann auf Kosten höchstmöglicher Renditen gehen, die Freiheit, mit hohen Erträgen Sicherheitsrisiken einzugehen, hat jeder Anleger jedoch ebenso.

Sichere Geldanlagen

Als die letzte große Bankenkrise offenbar wurde, beeilte sich die Bundesregierung, den Bürgern zu versichern, dass ihre bei Geldinstituten hinterlegten Spareinlagen sicher seien. Der Staat bürge dafür.
Aber auch diese Sicherheit hat ihre Grenzen. Bis zum Jahre 2010 haftete der Staat für Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro.

Diese Haftung wurde ab 2011 auf 100.000 Euro erhöht.

Hintergrund war die Sorge, Bürger würden die Banken ‘stürmen’ und ihre Guthaben abheben.
Tatsächlich ist das traditionelle Sparbuch eine der wohl sichersten Geldanlagen, allerdings auch die mit den geringsten Zinserträgen.

Sparbriefe bieten bei festgelegter Laufzeit höhere Renditen und dürfen ebenfalls als sehr sichere Anlage gelten.

Neben staatlichen Garantien unterhalten Sparkassen Einlagesicherungsfonds, die zusätzliche Sicherheit bieten.

Mit Kommunalobligationen beschaffen sich Städte und Gemeinden Geld für Investitionen von örtlicher Relevanz. Sie werden von Banken aufgelegt und verkauft.

Die Bundesländer haften für diese Einlagen, die ja nichts anderes als Kredite der Bürger für ihre Städte oder Gemeinden sind.
Als Schuldverschreibungen sind sie sogar mündelsicher; ihre Sicherheit wird mit der Erlaubnis, auch Gelder von Mündeln so anzulegen, zusätzlich dokumentiert.

Bundesanleihen und Pfandbriefe stellen ebenfalls eine sichere Geldanlage dar. Ihre Ausgabe und Beleihungsmöglichkeiten sind im Pfandbriefgesetz (PfandBG) geregelt. Abhängig von ihrer Laufzeit bieten sie höhere Renditen als herkömmliche Sparbücher.

Resümee

Wer sein Geld sicher anlegen möchte, braucht auf Sicherheit nicht zu verzichten. Das etwas zynische Wort, alle Spatzen seien tot, wenn der Himmel herunterfiele, mag zwar wahr sein, ist aber Ausdruck fatalen Pessimismus.

Die unsicherste Anlage von Geld ist immer noch das sprichwörtliche Kopfkissen, in das man seine Banknoten einnäht. Ganz abgesehen von den offensichtlichen Risiken (Feuer, Raub, versehentliches Vernichten etc.), wäre dies zudem die denkbar unrentabelste Anlageform (keine Zinsen, dafür inflationsbedingter Wertschwund).

Wer sein Geld am sichersten anlegen möchte, hat die Freiheit, sich für eine oder mehrere sehr sichere, seinen persönlichen Bedürfnissen entsprechenden Anlagen zu entscheiden.
Persönliches Finanzmanagment

Die eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen ist in der Praxis gar nicht so einfach. Meist fehlt der Überblick über die eigenen Aus – und Einnahmen. Konto im Minus und schon drohen hohe Verzugszinsen.

Das läßt sich allerdings vermeiden wenn sie sich die Zeit nehmen um sich einen kompletten Überblick über ihre Finanzen verschaffen.

Das können sie selbst in dem sie eine Einnahmen – Ausgabenstatisik erstellen. Wichtig ist dabei auch Beträge zu erfassen die nicht monatlich sonder viertel – halbjährlich oder nur jährlich ihr Konto belasten. Zum Beispiel Reisen, Versicherungsbeiträge oder KFZ – Steuer.

Wenn dann ersichtlich ist wie hoch die monatlichen Belastungen sind, sollten sie sich ein seperates Konto anlegen. Auf dieses Konto zahlen sie dann die Ausgaben die sie jährlich haben ein. Denn Betrag natürlich vorher durch zwölf teilen. Laut dem Finanzmagazin Nachgefragt haben die Deutschen immer mehr Interesse in Aktien zu investieren.

So haben sie ihre persönlichen Finanzen viel besser im Blick und sie werden in Zukunft nicht mehr durch vergessene Beiträge überrascht.

Ein solches Kontensystem emfiehlt sich generell um die Finanzen besser und vor allem übersichtlicher im Auge zu behalten.

So ist es auch möglich an Hand der Statisik Überschüsse die Erwirtschaftet werden, rechtzeitig in einer sinnvollen Kapitalanlage unterzubringen. Schlimm wäre es das hart erarbeitet Vermögen auf einem Giro – oder Sparkonto versauern zu lassen.…

Mit SwissMarkets handeln – gerade jetzt

Wir haben uns SwissMarkets mal genauer angeschaut

Die SwissMarkets ist ein innovatives Anlageberatungsunternehmen, welches an alle internationalen Kapitalmärkte und Weltbörsen vermittelt.

Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Berlin und betreut namhafte institutionelle Kunden sowie vermögende Privatanleger in den Bereichen Asset Management, Brokerage und Research.

Die Kernkompetenz von SwissMarkets liegt im Einsatz von hoch spezialisierten Handels- und Prognosesystemen, die die Grundlage für die Marktanalyse und den Handel bilden.

Hilfe für Ihr Depot

Auf dieser Seite bieten wir von SwissMarkets Ihnen einen kostenlosen Depotcheck an. Hand aufs Herz: Ist Ihr Depot riskant? Sicher? Gewinnbringend?

Dümpelt es vor sich hin oder steckt es tief in den roten Zahlen? Geraten Sie ins Zweifeln, ob Ihre Anlagestrategie noch die richtige ist? SwissMarkets bietet ab sofort die Möglichkeit, das eigene Depot kostenlos auf den Prüfstand zu stellen. SwissMarkets wertet durch den Depotcheck mit individueller Risikoprofilauswahl Ihr Depot aus und optimiert es dementsprechend.

Dies ist gerade in diesen schwierigen Börsen-Zeiten wichtiger denn je. Denn die Finanzkrise hat in vielen Depots verheerende Spuren hinterlassen.

Mit SwissMarkets handeln – gerade jetzt

Gerade in schwierigen Börsenphasen neigen Anleger dazu, ihr Wertpapier-Depot mit Missachtung zu strafen.

Das Problem dabei: Auch in schwierigen Situationen kommt es darauf an, Risiko und Renditechancen zu einem gesunden Ausgleich zu bringen und Möglichkeiten, die sich aktuell bieten, zu erkennen.

Wir von SwissMarkets helfen Ihnen durch den kostenlosen Depotcheck, Ihr Depot kontinuierlich an die neuen Marktbedingungen anzupassen.…

Das Testament – die beste Geldanlage für Privatanleger?

Seine Finanzen im Griff zu haben bedeutet nicht nur sich mit dem hier und jetzt auseinanderzusetzen – auch die Nachlassplanung und damit das Erbe spielt in diese Thematik hinein.

Damit der Pflichtteilsberechtigte feststellen kann, in welcher Höhe ihm Ansprüche auf den ordentlichen Pflichtteil und auf Pflichtteilsergänzung zustehen, gibt ihm das Gesetz einen Auskunfts- bzw. Wertermittlungsanspruch.

Dieser richtet sich gegen den Erben und hat in München folgenden Inhalt:

  • Auskunft über alle Aktiva und Passiva/Verbindlichkeiten des Nachlasses in Form einer geordneten und systematischen Übersicht der Finanzen und der Nachlassschulden
  • Auskunft über alle Schenkungen des Erblassers im Laufe der letzten 10 Jahre vor seinem Tod, auch über sog. „gemischte Schenkungen“ sowie sog. Pflicht- und Anstandsschenkungen
  • Auskunft über den Güterstand des Erblassers, da dieser für die Berechnung der Pflichtteilsquote maßgeblich sein kann
  • Erstellung eines notariellen Nachlassverzeichnisses
  • Eidesstattliche und anwaltliche Versicherung der Richtigkeit der Angaben, falls Zweifel daran bestehen
  • Anspruch auf Wertermittlung von Grundstücken, Unternehmen und anderen zu bewertenden Gegenständen durch einen vom Erben zu bestimmenden Sachverständigen

Theoretisch kann der Pflichtteilsberechtigte seine Ansprüche auf Auskunft, Wertermittlung und eidesstattlicher Versicherung in einzelnen Prozessen durchsetzen.

Der Nachteil ist aber, dass sich dadurch die finanziellen Kosten für Gericht und Anwälte für Erbrecht erhöhen, da jeder Prozess nach seinem eigenen Streitwert abgerechnet wird.

Die Auskunfts- und Wertermittlungsklausel bei den Finanzbehörden

Ein weiterer, sehr erheblicher Nachteil besteht darin, dass eine reine Auskunfts- oder Wertermittlungsklage, bzw. die Klage auf Abgabe der eidesstattlichen Versicherung die Verjährung des Pflichtteilsanspruches nicht hemmt.

Der Pflichtteilsanspruch verjährt nach dem Erbrecht in München innerhalb von drei Jahren nach dem Tod des Erblassers und der Kenntnis des Pflichtteilsberechtigten von seinem Anspruch. Die Verjährung beginnt in München aber erst am Schluss des jeweiligen Kalenderjahres.

Beispiel:
Erblasser E stirbt im Juni 2013. Der Erblasser war unverheiratet und hinterlässt als einzigen Angehörigen seinen Sohn S. S geht davon aus, dass das Testament des Erblassers zugunsten von der Lebensgefährtin L gefälscht sei und hält sich daher für den Alleinerben. Erst im August 2014 erweist sich aufgrund eines vom Nachlassgericht in München bestellten Sachverständigengutachten, dass das Testament echt war.

Wann ist der Pflichtteilsanspruch verjährt? Was kann/muss S unternehmen, um die Verjährung zu hemmen?

Lösung des Falles liegt auf der Hand:
S ist als einziges Kind es unverheirateten Erblassers pflichtteilsberechtigt. Hätte der Erblasser noch lebende Eltern, würden diese durch S verdrängt.

Als gesetzlicher Erbe erhielte S den ganzen Nachlass. Folglich beträgt die Pflichtteilsquote nach dem Erbrecht in München ½ des Nachlasses.
Der Pflichtteilsanspruch des S verjährt in drei Jahren, wobei die Verjährung am Schluss des Kalenderjahres beginnt, in dem

  • Der Pflichtteilsanspruch entstanden ist und
  • Der Pflichtteilsberechtigte S von seinem Anspruch Kenntnis hat

Der Pflichtteilsanspruch des S setzt ein wirksames enterbendes Testament voraus.

Da S berechtigte Zweifel an der Wirksamkeit des ihn enterbenden Testamentes hatte, beginnt seine Kenntnis von der Wirksamkeit des Testaments und somit vom Bestehen seines Pflichtteilanspruches erst mit dem Sachverständigengutachten eines Finanzberaters vom August 2014.

Wann kann man von einer Kenntnis sprechen?

Der Kenntnis vom Pflichtteilanspruchs, d.h. hier von der Wirksamkeit des enterbenden Testaments wird auch die grob fahrlässige Unkenntnis gleichgesetzt.

Da die Kenntnis erst im Augusts 2014 einsetzt, beginnt die dreijährige Verjährungsfrist am Schluss des Kalenderjahres 2014 zu laufen, so dass die Verjährung am 31.12.2017 endet.

Eine bloße Auskunftsklage bzw. Klage auf Wertermittlung oder auf eidesstattliche Versicherung bezüglich der Richtigkeit der Auskunft würde die Verjährung nicht hemmen.

Dem S ist daher zu raten, eine sog. Stufenklage zu erheben.

Hilft die anwaltliche Stufenklage?
In dieser Klage wird zunächst Auskunft und Wertermittlung, hilfsweise auch die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung über die gesamten Finanzen verlangt.

Zusätzlich wird ein unbezifferter Leistungsantrag durch den Erbrechtsanwalt in München gestellt, wonach die Beklagte verpflichtet wird, den sich nach Erteilung der Auskunft und ggf. eidesstattlichen Versicherung ergebenden bezifferten Pflichtteil zu bezahlen.

In Höhe des später zu beziffernden Anspruches wird dann die Verjährung des Pflichtteilanspruches mit Zustellung der Stufenklage gehemmt.…

Anfängerartikel: Die Deutsche Börse – Was ist das denn jetzt eigentlich?

Begriffsklärung: Deutsche Börse

Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main hat die Kernfunktion der Entwicklung und des Betriebs von Plattformen, Abwicklungssystemen und Teilnehmernetzwerken für verschiedene Börsen. Sie ist der Knotenpunkt des Aktienhandels in Deutschland.

Die deutsche Börse in Berlin
Die deutsche Börse in Berlin

Außerdem ist sie Träger der Frankfurter Wertpapierbörse, eine öffentlich rechtliche Einrichtung, an der sie als AG selber gelistet ist.

Die Deutsche Börse AG ist zudem im DAX gelistet, dem wichtigsten deutschen Aktienindex, in dem die 30 umsatzstärksten Aktienunternehmen aus Deutschland eingetragen sind. Der DAX wiederum ist eine eingetragene Marke und gehört als Produkt der Deutsche Börse AG.

Die Deutsche Börse AG wurde 1993 aus der Frankfurter Wertpapierbörse AG gegründet. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von knapp 2 Mrd. Euro. Nur ca. 5% der Aktien der Deutschen Börse AG werden von dem Unternehmen besessen, 90% sind in Streubesitz.

Der Sitz der Deutschen Börse AG befindet sich mittlerweile nicht mehr in der Frankfurter Innenstadt, sondern im nahe gelegenen Eschborn.

Dieser ist nicht zu verwechseln mit dem bekannten Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse, der sich in Frankfurt befindet und aus den Medien wohlbekannt ist.

Die Deutsche Börse AG betreibt die elektronische Handelsplattform Xetra und ist 50-prozentige Eigentümerin der Terminbörse Eurex.

Außerdem ist sie Eigentümerin von Clearstream, einem Wertpapierabwickler, der in die Abwicklung, Verwaltung und Verwahrung von Wertpapieren spezialisiert ist. Auch stellt die Deutsche Börse AG über Tochterunternehmen Computer und Netzwerke bereit bzw. entwickelt Software für Kunden, mehr dazu bei unserem Aktienratgeber.

Ein weiterer Geschäftszweig der Deutschen Börse AG ist die Analyse von Wertpapierkursen und die Bereitstellung aller möglichen Informationsprodukte (Market Data & Analytics).

Auf der Internet-Seite der Aktien-Analyse – dem Recherche-Werkzeug für Ihren persönlichen Anlageerfolg

Unsere unabhängigen Analysten beobachten täglich die neuesten Geschäftsentwicklungen von über 400 der wichtigsten deutschen und internationalen Unternehmen. Daraus erstellen sie ausführliche Analysen mit allen wichtigen Kennzahlen – exklusiv für die Abonnenten der Aktien-Analyse.

Dank der monatlich aktualisierten Timing-Einstufungen wissen Sie als Anleger immer genau, bei welchen Aktien sich der Einstieg lohnt.

Außerdem stellen wir Ihnen verschiedene Analagestrategien vor. Musterdepots dazu finden Sie in einer extra Beilage, die Sie mit jeder Ausgabe der Aktien-Analyse zugeschickt bekommen.
Nutzen Sie die Aktien-Analyse als wertvolles Recherche-Werkzeug, und steigern Sie Ihren Gewinn mit Aktien.…

Wohin geht der DAX? Entscheidungshilfen!

Warum Du gerade JETZT in den Dax investieren solltest!

Na das nennen selbst hartgesottene Profis eine echte Reaktion im Bulltrend !! 400 DAX Index Punkte stellen immerhin eine 5%-ige Reaktion in 2 Tagen dar, ein Schelm wer dabei an die Regeln für die Beschreibung eines Crashs denkt?

Knapp über der 7600 schließen wir heute den DAX Tag ab, doch diese Marke ist u.E. gänzlich unwichtig – es sei denn Sie sehen hier eine psychologische Marke, doch solche Marken sind gekennzeichnet durch Kurzlebigkeit.

Wichtig sind in den nächsten Tagen 2 Punkte: Zu einen darf der DAX nicht unter die 7520 Punkte fallen, dann würde – mit vielen Zwischenstops – gar die 7180 drohen und bei Unterschreiten der 7400er Marke käme sicherlich die Bereitschaft der Spekulanten auf weitere Shorts zu probieren und einen Test der 200Tage-Linie bei ca 6700Punkten zu wünschen?!

Der andere markante Punkt für den DAX Index stellt u.E. die 7750 dar. Der DAX sollte sich – will er sich nicht in eine längere Konsolidierung begeben und die o.g. Hoffnung der Bären voran treiben – zügig, heisst am besten in den nächsten 5 Handelstagen, über die erwähnte 7750 nach oben heraus bewegen und dort gar nicht lange verharren, denn solch eine enge Entscheidungsrange von im Grunde gerade einmal 230 Punkten stellt aus Sicht der Anleger immer eine schöne Hilfe für die nächsten Wochen dar. Hoffen wir gemeinsam, dass unsere Gedanken richtig sein werden.

Allen Anlegern und Lesern dieser Seite wuensche ich: Viel Spass, gute Nerven und FETTE BEUTE !
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung dar und ist keine Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder von Finanzinstrumenten.

Es handelt sich nicht um eine Empfehlung oder Publikation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Hiermit wird ausdrücklich jegliche Verantwortung aus Handlungen nach dem Lesen des Artikels abgelehnt. Vervielfältigung und Abdruck der Artikel nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt.…

Lohnt sich ein Aktienratgeber?

Welchen Aktienratgeber sollte ich mir als Anfänger zulegen?

Lassen Sie uns beide Szenarien durchspielen. Nehmen wir einmal an, dass Sie nur „Aktienvermögen für Otto Normalverdiener“ besitzen und das daraus Gelernte anwenden.

Dann sind Sie als Aktien-Anfänger bestens gerüstet, das spiegelglatte Börsenparkett zu betreten, um risikoarm in Aktien zu investieren.

Und wenn Sie nur „Charttechnik – Die »Technische Analyse« für Otto Normalaktionär“ anwenden? Dann werden Sie Ihre bisherige Strategie um eine Gewinnoptimierung per Chartanalyse ergänzen. Es geht in diesem Werk nicht darum, die Grundkenntnisse für einen Start an der Börse zu erlernen. Sie erhalten sozusagen eine Ausbildung zum Charttechniker!

Und wenn Sie beide Börsen-Ratgeber Ihr Eigen nennen, dann besitzen Sie zwei sich wunderbar ergänzende Werke, die Sie als Aktien-Anfänger von null auf 100 bringen. Schritt für Schritt werden Sie ins Aktien handeln eingeführt und steigen mit der Erlernung der Charttechnik sofort in eine höhere Liga auf. Werk I hilft Ihnen kapitale Gewinne zu erzielen – die Technik aus Werk II ermöglicht Ihnen, diese Gewinne zu optimieren, zu verdoppeln bis hin zu..

Dabei benötigen Sie keinerlei Börsen-Vorkenntnisse. Meine Aktien Ratgeber sind leicht verständlich geschrieben. Ich verwende garantiert kein Börsenkauderwelsch und wenn doch, so wird es in einer Fußnote erklärt!

Kurse bewegen sich nie linea sondern man spricht von einem "Trend".
Kurse bewegen sich nie linea sondern man spricht von einem „Trend“.

Beide Werke lassen Sie zu einem souveränen Aktionär werden, der nicht mehr auf dubiose und vielversprechende Tipps anderer angewiesen ist. Sie wissen, was Sie tun und deshalb werden Sie dann Erfolg haben.

Beim Aktien kaufen und verkaufen werden Sie sich auch viel sicherer fühlen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie das Aktien handeln mit hochrotem Kopf und zittrigen Händen hinter sich bringen mussten.

Und obwohl die Chartanalyse den Ruf einer sehr schwierigen Disziplin hat, werden Sie mit ihr zurechtkommen – sie sogar beherrschen. Und sich nie wieder mit den fundamentalen Daten und ihrer Interpretation herumschlagen müssen.

Auf die widersprüchlichen Börsennachrichten und Empfehlungen werden Sie in Zukunft pfeifen. Sie gehen Ihren eigenen Weg und sehen per »Technischer Analyse« immer ein Stück weit in die Zukunft, um dann sicher und rechtzeitig Ihre Anlageentscheidungen zu treffen.
Und was anfänglich so schwierig erschien, wird Ihnen mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen. Ihre Analyse für einige Aktienpakete wird Sie nicht einmal eine halbe Stunde kosten.…

Wie steht es eigentlich um den japanischen Yen?

Japanischer Yen zeigt Stärke!

Trotz Naturkatastrophe und Atomunglück konnte der Yen in den vergangen Monaten deutlich gegenüber dem Euro zulegen.

Der Euro hatte vor einem Monat unmittelbar nach dem EZB-Zinsentscheid und dem angekündigten Rücktritt des deutschen EZB-Chefvolkswirts Stark herbe Verluste einstecken müssen, wie im aktuellen Research der DekaBank mitgeteilt wurde.

Von diesen habe er sich weitgehend erholt: Gegenüber den meisten großen Währungen konnte er im Monatsvergleich sogar zulegen.

Doch einer zeigte sich störrisch: der Japanische Yen. Dieser stieg nochmals um rund 0,5 % gegenüber der Gemeinschaftswährung an.

Ein Blick auf die Gewinner der Lehman-Krise 2008/ 2009 zeigt überdies, dass es auch damals die Devise aus dem fernen Osten war, die gegenüber dem Euro die stärksten Wertzuwächse verbuchte.
Leistungsbilanz und Liquidität machen’s möglich

In der aktuellen Schuldenkrise mutet das merkwürdig an. Denn die Japaner verzeichnen Staatsschulden im Verhältnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von über 200 %.

Das liegt z.B. deutlich über dem Wert Griechenlands. Auch bewegen sich die Budgetdefizite Nippons zurzeit bei rund 10 %. Sie sind damit etwa doppelt so hoch wie die Eurolands.

Weshalb ist der Yen aber dann so gefragt?

Es sind im Wesentlichen drei Gründe, die seine Stärke ausmachen

Erstens ist Japan Nettogläubiger gegenüber dem Ausland. Bereits seit 1981 häufen die Japaner jedes Jahr Leistungsbilanzüberschüsse von im Durchschnitt 2,7 % des nominalen BIP an.

Damit haben sie wie keine andere Nation im Rest der Welt Vermögen aufgebaut. Dies birgt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass im Krisenfall Japaner ausländische Gelder zurück in die Heimat holen.

Und allein diese Überlegung reicht aus, dass internationale Anleger derzeit den Yen suchen und bereit sind, für ihn mehr zu zahlen.

Zweitens wurden in der Vergangenheit häufig so genannte „Carry Trades“ durchgeführt, die jetzt wieder zurückgedreht werden. D.h.:

Früher wurden billige Yen-Kredite aufgenommen, diese Yen daraufhin in andere Währungen getauscht und das Geld höher verzinslich im Ausland angelegt.

In Zeiten erhöhter Unsicherheit werden solche Positionen geschlossen, die Yen-Kredite wieder zurückgezahlt.

Hierdurch entsteht zusätzliche Yen-Nachfrage mit entsprechendem Aufwärtsdruck auf den Preis der Währung.

Drittens steht der Yen unter den meistgehandelten Währungen weltweit auf Platz 3 – hinter US-Dollar und Euro. Knapp 10 % der tägliche Devisenmarktumsätze finden in der Währung Japans statt. Und in Zeiten hoher Unsicherheit ist Liquidität Trumpf.

Zugegeben: Der Euro wird etwa doppelt so viel gehandelt und steht trotzdem schlechter da.

Aber: Euroland hat nicht die gleichen Auslandsforderungen wie Japan und ist von der Krise auch stärker betroffen als die Asiaten. Nach der Krise schwächer, aber nicht schwach.

Der Yen sollte mit dem Abklingen der Krise wieder schwächer werden, zumal das die Deflationssorgen Nippons mindern würde. Doch schwächer heißt nicht schwach.

Der hohe Leistungsbilanzüberschuss ist in einer Phase, in der wir nach einem neuen Ausgleich in der Weltwirtschaft suchen („Rebalancing“) ein gewichtiger Grund, warum der Japanische Yen relativ gerade im Vergleich zur Zeit vor der Lehman-Krise stark bleiben sollte.…